Николай КЛЮЕВ
Темным зовам не верит душа
Темным зовам не верит душа,
Не летит встречу призракам ночи.
Ты, как осень, ясна, хороша,
Только строже и в ласках короче.
Потянулися с криком в отлет
Журавли над потусклой равниной.
Как с природой, тебя эшафот
Не разлучит с родимой кручиной.
Не однажды под осени плач
О тебе - невозвратно далекой
За разгульным стаканом палач
Головою поникнет жестокой.
<1912>
Dunklen Rufen traut die Seele nicht
Dunklen Rufen traut die Seele nicht,
fliegt keinen Nachtgespenstern zu.
Wie der Herbst so klar und so licht,
nur strenger, liebkosend herber bist du.
Schreiend folgten sie ihrem Gebot,
die Kraniche ziehn uebers graue Land.
Von der Natur trennt dich kein Schafott
und zertrennt nicht das Heimatband.
Wie oft im Herbst, dem Traenenschenker,
weint er um dich - so endgueltig fern -
vor dem froehlichen Glas der Henker
mit haengendem Kopf und herzlos im Kern.
Hartmut Loeffel